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1939 wurde ich so neugierig, das mich nichts mehr zurück hielt. Ich wollte meine Stadt einfach kennen lernen. Als ich hörte, wie laut es war, (später erzählte man mir das Krieg war) wollte ich am liebsten wieder zurück. Schnell merkte ich, das laute Töne nicht mein Ding waren. Da lag sie nun meine Stadt, völlig zerschunden und traurig. Für uns Kinder war es herrlich, konnten wir doch in den Höhlen
(sprich: Keller) und Trümmern spielen. Unserer Fantasie waren keine
Grenzen gesetzt, es gab ja auch sonst nichts zum Spielen. Später
nutzte ich die gewonnen Fantasie und machte einen Beruf daraus. Ich wurde
Dekorateurin. Ansonsten bin ich in der ehrenamtlichen Seniorenarbeit im Pestalotzzi-Fröbel-Haus in Berlin Schöneberg tätig. |